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	<title>Historischer Dorfrundgang &#8211; IG-Zukunft Stürzelberg</title>
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	<description>Interessengemeinschaft der Freunde und Förderer Zukunft Stürzelberg e.V.</description>
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	<title>Historischer Dorfrundgang &#8211; IG-Zukunft Stürzelberg</title>
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		<title>Historie Deichverband Dormagen/Zons</title>
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		<dc:creator><![CDATA[IGZ-Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 12:52:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historischer Dorfrundgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorgeschichte: Die Notwendigkeit für einen verbesserten Hochwasserschutz wurde durch das verheerende Rheinhochwasser 1926 deutlich, das massive Schäden in den Rheinorten Rheinfeld, Zons und Stürzelberg verursachte. Gründung des ersten Deichverbandes: Auf Grund der Ereignisse von 1926 wurde 1928 der Deichverband Dormagen-Zons als Rechtsträger für den Bau des Banndeiches Dormagen-Rheinfeld-Zons gegründet. Umstrukturierung 1995: Der&#8230;<p class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://ig-stuerzelberg.de/historie-deichverband-dormagen-zons/">Continue</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorgeschichte:</strong><br />
Die Notwendigkeit für einen verbesserten Hochwasserschutz wurde durch das verheerende Rheinhochwasser 1926 deutlich, das massive Schäden in den Rheinorten Rheinfeld, Zons und Stürzelberg verursachte.</p>
<p><strong>Gründung des ersten Deichverbandes:</strong><br />
Auf Grund der Ereignisse von 1926 wurde 1928 der <strong>Deichverband Dormagen-Zons</strong> als Rechtsträger für den Bau des Banndeiches Dormagen-Rheinfeld-Zons gegründet.</p>
<p><strong>Umstrukturierung 1995:</strong><br />
Der heutige Deichverband Dormagen-Zons entstand am 29.06.1995 durch die Fusion des ursprünglichen Deichverbandes Dormagen und der Deichschau Zons, um den Hochwasserschutz für das gesamte Gebiet einheitlich zu gewährleisten und zu sanieren.</p>
<p><strong>Aufgaben Deichverband:<br />
</strong>Die vielfältigen Aufgaben des Verbands unterteilen sich wie folgt:</p>
<ul>
<li>Schutz der im Verbandsgebiet liegenden Grundstücke und Anlagen vor Hochwasser.</li>
<li>Er ist ferner berechtigt, Anlagen herzustellen, zu betreiben, zu ändern und zu unterhalten.</li>
</ul>
<p><strong>Neubau Deichzentrale:</strong><br />
Im April 2000 eröffnete der Deichverband seine Einsatzzentrale (mit Büro und Lagerräumen) in Stürzelberg an der Uferstrasse in direkter Nachbarschaft zum Deich.  Von dort aus werden nicht nur alle erforderlichen Einsätze koordiniert, sondern es werden neben Schaufeln, Sandsäcken, Pumpen, Schläuchen, etc. unter anderem auch Container mit Bauteilen zur Schließung der Deichtore für den Ernstfall gelagert.</p>
<p><strong>Aktuelle Projekte:</strong><br />
Aktuell laufen die Planungen für die umfangreichen Deich-sanierungsprojekte, die im Jahr 2012 begonnen haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Quellen:<br />
</em></strong><em>Website Deichverband Dormagen/Zons </em></p>
<p><strong><em>Literatur:<br />
</em></strong><em>Die Deichgeschichte, 75 Jahre Deichverband Dormagen/Zons 1928-2003, von Eduard Breimann</em></p>
<p><strong><em>Fotografien:<br />
</em></strong><em>Jost Auler </em></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hochwasser in Stürzelberg</title>
		<link>https://ig-stuerzelberg.de/hochwasser-in-stuerzelberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[IGZ-Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 06:58:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historischer Dorfrundgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Regelmässig tritt der Rhein über die Ufer, gerade im Frühjahr, nach der Schneeschmelze in den Alpen, verlässt er sein Bett und überschwemmt die Rheinwiesen. Zumeist sind dies harmlose Hochwasser. Dennoch blieben die Rheinanlieger auch von sog. Jahrhundert-Hochwassern nicht verschont. Eine der ältesten existierenden Aufnahmen zeigt den Heckhof im Hochwasserjahr 1926,&#8230;<p class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://ig-stuerzelberg.de/hochwasser-in-stuerzelberg/">Continue</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table style="width: 110.31%; height: 139px;">
<tbody>
<tr>
<td>Regelmässig tritt der Rhein über die Ufer, gerade im Frühjahr, nach der Schneeschmelze in den Alpen, verlässt er sein Bett und überschwemmt die Rheinwiesen. Zumeist sind dies harmlose Hochwasser. Dennoch blieben die Rheinanlieger auch von sog. Jahrhundert-Hochwassern nicht verschont.<br />
Eine der ältesten existierenden Aufnahmen zeigt den Heckhof im Hochwasserjahr 1926, ein Fortkommen war nur mit einem Nachen/Boot möglich.<br />
Neuzeitlichere Fotografien aus den Jahren 2021 und 1993 zeigen die Dimension eines Hochwassers aus der Luft mit Blick auf Unter- und Uferstrasse sowie das Haus der Familie Wolff auf Uferstrasse und lässt die Dimension des Hochwassers gut erkennen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hier können zukünftig noch weiterre Hochwasser Bilder und Berichte</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rund um Op d´r Eck</title>
		<link>https://ig-stuerzelberg.de/rund-um-op-dr-eck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[IGZ-Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 06:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historischer Dorfrundgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Rund um die katholische Pfarrkirche St. Aloysius und das ehemalige Pastorat, in Sichtweise der ersten Kapelle am Kapellenberg Nr. 8, dem kleinen Volksschulgebäude flankiert von der Schwanenburg („Zum Schwan“) als landwirtschaftlichem Speicherbau und Pferdewechselstation für die Rheintreidler gab es diverse weitere Schankwirtschaften. Seit über 100 Jahre bietet der Vater Rhein&#8230;<p class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://ig-stuerzelberg.de/rund-um-op-dr-eck/">Continue</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund um die katholische Pfarrkirche St. Aloysius und das ehemalige Pastorat, in Sichtweise der ersten Kapelle am Kapellenberg Nr. 8, dem kleinen Volksschulgebäude flankiert von der <em>Schwanenburg</em> („<em>Zum Schwan</em>“) als landwirtschaftlichem Speicherbau und Pferdewechselstation für die Rheintreidler gab es diverse weitere Schankwirtschaften. Seit über 100 Jahre bietet der <em>Vater Rhein</em> den Rheindörflern Gerstensaft und auch Hochprozentiges an; gleiches gilt auch für das aus architektonischer Sicht dorfplatzprägende in rotgelb geklinkerte Eckhaus <em>Op d´r Eck</em> von 1908. Guntram Thiele war einer der langjährigen und durchaus eigenwilligen Wirte dort. Die Wirtschaft hieß zeitweise übrigens auch einmal ‚<em>Zum Rheinblick</em>’; Wirt war damals Alfons Cremer. Daneben gab es Metzgereien und Bäckereien und fußläufig auch einen Holzschuhmacher, Krämerläden usw.</p>
<p>Im September 1868 wurde der St.-Aloysius-Schützenverein im „<em>Vereins-Local</em>“ des Wirtes Johann Wankum gegründet. Kirmes hatte zu dieser Zeit bereits einige Tradition im Dorf, der Gasthof ebenso. Hier fanden dann aus diesem Anlass am „<em>Sonntag den 4., Montag den 5., und Dienstag den 6. ds. Mts. </em>[ein]<em> Ball</em>“ statt. Der Gasthof lag zwischen Kirche und <em>Vater Rhein</em>. Auf diesem zentralen Platz fanden auch die Schützenparaden statt Auch der Gasthof ‚<em>Zum Schiffchen</em>’ des Jakob Meuther war gut besucht; Inhaber Reiner Püll bot seinen Gästen in diesem Haus, das wohl schon im 18. Jahrhundert erbaut worden war, „<em>Dormagener Bier, Pilsener</em>“ an. In dieser Lokalität probte der lokale Männergesangsverein und es gab sogar einen Tanzboden. Bei Restaurierungsarbeiten um 2005 traten an diesem Gebäude (Unterstraße 8) Reste der einstigen Wandschriftzüge („<em>Restaurant Jak. Meuther</em>“) zu Tage.</p>
<p><em>(Text Jost Auler)</em></p>
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			</item>
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		<title>Zwei Kapellen, Kirche und Pfarrhaus</title>
		<link>https://ig-stuerzelberg.de/zwei-kapellen-kirche-und-pfarrhaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[IGZ-Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 06:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historischer Dorfrundgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine kleine Capell auffm Stürzelberg wurde ab 1686 auf dem hochwasserfreien Kapellenberg errichtet. Das Gotteshaus gehörte kirchenrechtlich zur Zonser Pfarrei und dort fanden auch die Gottesdienste statt. Schon früh war die Kapelle zu klein und so suchte man ab den frühen 1820er Jahren nach einer geeigneten Immobilie für den Neubau&#8230;<p class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://ig-stuerzelberg.de/zwei-kapellen-kirche-und-pfarrhaus/">Continue</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine <em><u>Capell auffm Stürzelberg</u></em> wurde ab 1686 auf dem hochwasserfreien Kapellenberg errichtet. Das Gotteshaus gehörte kirchenrechtlich zur Zonser Pfarrei und dort fanden auch die Gottesdienste statt. Schon früh war die Kapelle zu klein und so suchte man ab den frühen 1820er Jahren nach einer geeigneten Immobilie für den Neubau eines größeren Baukörpers. Im Sommer 1835 erwarb die Zonser Gemeinde von der Witwe Hilden dann ein Grundstück an der Oberstraße zum Neubau einer Schule. Nach dem Scheitern dieser Pläne wurde hier die neue Kapelle erbauen und 1838 geweiht. Anschließend wurde die ältere <em>Capell</em> entweiht, weltlichen Funktionen zugeführt und im Frühjahr 2009 intentionell niedergelegt.</p>
<p>Die zweite Kapelle, ein Saalbau im neuromanischen Stil, wurde dann 1910/11 durch Hinzufügen eines Querschiffes mit geräumigem Chor zu einer Kreuzkirche erweitert. Auch wurde ein hölzerner Dachreiter aufgesetzt. Nach einem langwierigen Prozess erfolgte dann schließlich am 11. Juni 1911 die Weihung von St. Aloysius.</p>
<p>Schon seit langem waren die Stürzelberger Bürger bemüht, für ihren Ort die Pfarrerhebung zu erreichen. Dazu war der Neubau eines Pastorats notwendig. Architekt zur Realisierung dieser Pläne war der gebürtige Stürzelberger Joseph Loevenich und sein Neubau wurde zügig fertiggestellt. Am 20. September 1919 erfolgte die Pfarrerhebung des „<em>seelsorgerischen Rektorats Stürzelberg … zur selbstständigen Pfarre</em>“. Damit war die Trennung von der Mutterkirche in Zons vollzogen und aus der Kapellengemeinde war eine Pfarrei geworden! Ihr Rektor war – bereits seit Herbst 1906 vor Ort tätig – Friedrich W. J. Gustav Biesenbach.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Quellen und Literatur</strong></p>
<p>Historisches Archiv der Stadt Köln, Bestand 210, A 207 (Domkapitelsprotokolle 1686): p. 11-12 (09.01.1686), p. 25 (23. und 25.01.1686).<br />
Historisches Archiv der Stadt Köln, Bestand 210, A 290 (Domkapitelsprotokolle 1770): fol. 198v (11.07.1770).<br />
Jost Auler, Beobachtungen an der Kapelle in Dormagen-Stürzelberg. Jahrbuch für den Rhein-Kreis Neuss 2011 (2010) S. 22-31.<br />
Karl Emsbach &amp; Max Tauch, Kirchen, Klöster und Kapellen im Kreis Neuss. Köln 1986.<br />
Elmar Gasten, Reimund Haas, Herbert Kolewa (Bearb.), Kirchengeschichte und Pfarrarchiv St. Martinus in Zons (Findbuch).<br />
Blätter zur Geschichte von Zons und Stürzelberg 8, 1996, bes. S. 28.<br />
Reimund Haas &amp; Monica Sinderhauf, Zur Kirchengeschichte und zum Pfarrarchiv von Stürzelberg. Blätter zur Geschichte von Zons und Stürzelberg 9, 2001, S. 5-33.<br />
Jakob Justenhoven &amp; Herbert Milz, Stürzelberg und die St. Aloysius-Schützenbruderschaft. o.O. 1968.<br />
Herbert Milz, St. Aloysius Stürzelberg. 150 Jahre Kapelle und Kirche an der Oberstraße. Dormagen 1988.</p>
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		<item>
		<title>Die Knabenvilla</title>
		<link>https://ig-stuerzelberg.de/die-knabenvilla/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[IGZ-Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 13:35:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historischer Dorfrundgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Wohl irgendwann nach 1861 erwarb ein Jakob Knaben oder sein Sohn Rudolf das Rittergut Heckhof an der Deichstraße. Der Rittersitz wird urkundlich erstmals 1389 und zwar als Lehen der Abtei Deutz genannt. Die Hofanlage ist also älter als diese Beurkundung. Besitzer waren damals der Ritter Heinrich von Varresbeck und seine&#8230;<p class="more-link-wrapper"><a class="more-link" href="https://ig-stuerzelberg.de/die-knabenvilla/">Continue</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl irgendwann nach 1861 erwarb ein Jakob Knaben oder sein Sohn Rudolf das <em>Rittergut Heckhof</em> an der Deichstraße. Der Rittersitz wird urkundlich erstmals 1389 und zwar als Lehen der Abtei Deutz genannt. Die Hofanlage ist also älter als diese Beurkundung. Besitzer waren damals der Ritter <em>Heinrich von Varresbeck</em> und seine Gemahlin <em>Christina von Kniprode</em>. Die Familie Knaben war betucht und stammte aus Düsseldorf-Rath. Rudolf Knaben ließ dann die westlich der Deichstraße hochwasserfrei gelegene Feldscheune am <em>Heckhof</em> erbauen. Er war mit einer reichen Gutstochter vom Niederrhein verheiratet; die Ehe blieb kinderlos. Wohl aus diesem Grund verkaufte er das Anwesen um die Jahrhundertwende wieder und zog fort. Aber er konnte das Rheindorf nicht vergessen, kam wenige Jahre später zurück und ließ sich eine herrschaftliche Villa mit Stallungen und Remise an der Oberstraße errichten. Von hier aus startete der Privatier seine Ausfahrten mit dem Landauer in die Umgebung. Dieses feudale Bürgerhaus wird im Volksmund <em>Knabenvilla</em> genannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Literatur</strong></p>
<p>Jost Auler, Der Heckhof. Die Geschichte eines Niederrheinischen Rittergutes im Wandel der Zeiten. Blätter zur Geschichte von Zons und Stürzelberg 1, 1983, 3-35.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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